Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nach der Kandidatenvorstellung vergangene Woche in der Sporthalle in Höpfingen und in der Turnhalle in Waldstetten, stelle ich euch nun auch auf meiner Homepage meine Ziele und Visionen vor. Ich möchte mich nochmals bei allen für die netten Gespräche und Anregungen bedanken. So wird die eine oder der andere auch seine Anregung hier wieder finden. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam diese Visionen und Ziele realisieren können und nicht länger davon träumen müssen.

Unterstützt mich daher bitte am 13.06.2021 mit eurer Stimme.

Euer Christian Hauk


Bis 2022

  • Die Homepage der Gemeinde sollte neugestaltet werden. Der Fokus sollte hierbei jedoch nicht nur auf ein neues Layout gerichtet werden. Es wäre denkbar, dass künftig ein Informationsdienst („Newsletter aus dem Rathaus“) eingeführt wird. Zudem sollte ein Marketplace angeboten werden, um verfügbare Bauplätze in Höpfingen und Waldstetten zu vermitteln. Neben den kommunalen Flächen könnte die Gemeinde hier als Vermittler agieren und auch private Bauplätze auf der Homepage ausweisen. Zudem sollten Terminvereinbarungen auch über eine Kalenderintegration auf dem Internetauftritt möglich sein. Ein Formularcenter könnte zusätzlich das digitale Angebot ergänzen.
  • Die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen sollte zukunftsorientiert unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit erfolgen. Der Fokus sollte zunächst auf die digitale Belegablage in der Kämmerei gerichtet werden. Das „papierlose Büro“ mit der Einführung eines Dokumenten-Management-Systems für die gesamte Verwaltung sollte langfristig im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit angestrebt werden.
  • Ein Raumentwicklungskonzept sollte auf Basis der Bevölkerungseinbindung entstehen. Die Erhebung könnte mithilfe einer Onlinebefragung sowie einem zusätzlich angebotenen Fragebogen erfolgen. Hierbei wird unter anderem der Bedarf an Bauplätzen abgefragt, um ein möglichst bedarfsgerechtes Angebot an Bauplätzen zu schaffen. Vor der Planung neuer Baugebiete, sollte erst der Bedarf ermittelt werden, um zur richtigen Zeit das richtige Angebot zur Verfügung zu stellen.

Bis 2023

Die Sanierung der maroden „Turnhalle“ in Waldstetten ist nicht wirtschaftlich und eine Sanierung des in die Jahre gekommenen Kindergartens St. Josef wird mittelfristig anstehen. Mit dem Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in Kombination mit einem Kindergarten sollte daher bis 2023 begonnen werden. Ein neuer Standort wäre in der unmittelbaren Nähe. Ab September 2021 sollten die ersten Förderanträge gestellt werden, sodass bis spätestens 2023 die Finanzierung für einen Neubau in Waldstetten gesichert ist.

Bis 2025

Das Feuerwehrgerätehaus in Höpfingen ist dringend sanierungsbedürftig. Der derzeitige Standort des Gebäudes ist zudem ungeeignet. Da umfangreiche Sanierungsmaßnahmen auch bei der Obst- und Festhalle in den kommenden Jahren anstehen, würde sich hier eine Kombination aus Feuerwehrgerätehauses mit einer Festhalle anbieten. Neben der höchstmöglichen Ausschöpfung von Fördermitteln entstehen bei dieser Kombination gleichzeitig Synergieeffekte, wie beispielsweise der Nutzung von nur einer Heizung. Ab September 2023 sollten die ersten Förderanträge gestellt werden, sodass bis spätestens 2025 die Finanzierung für einen Neubau gesichert ist. Neben dem Neubau sollte auch der Festplatz neu gestaltet werden.

Weitere wichtige Ziele und Visionen

  • Ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für unsere Kinder und eine regelmäßige Zufriedenheits- und Bedarfsbefragung der Eltern.
  • Weiterentwicklung und Erhalt des Familienbades 
    Mit einem Investions- und Modernisierungsplan, sowie mit der Unterstützung und Zusammenarbeit von ProBad wäre es möglich, das Bad zu modernisieren und so auch die laufenden Kosten zu senken. Das Defizit des Bades sollte 50.000 Euro pro Jahr im Finanzhaushalt nicht überschreiten.
  • Innerörtliche Entwicklung voranbringen
    Bevor neue Baugebiete entstehen, sollten die Baulücken in Höpfingen und Waldstetten geschlossen werden. Im Zuge des demografischen Wandels sollte eine innerörtliche Verwaisung des Ortskernes abgemildert, bzw. wenn möglich verhindert werden. Aktuell wird die Baureifmachung von Grundstücken durch die Gemeinde mit bis zu 75 Prozent Zuschuss durch das Land gefördert. Es besteht so die Möglichkeit innerörtliche Bauplätze, zu attraktiven Preisen, der Bevölkerung anzubieten.
  • Spätestens ab 2025 sollte mit der Sanierung maroder Straßen, wie der Raiffeisenstraße und dem Brunnenbergweg, sowie einem Teilabschnitt des Mantelsgrabens, begonnen werden.
  • Das Ehrenamt sollte gestärkt und die Vereine fachlich unterstützt werden. Der Bürgermeister sollte hierbei das Bindeglied zwischen den Vereinen und der Verwaltung sein. Das Ehrenamt könnte auch mit einer Ehrenamtskarte zusätzlich gewürdigt werden.
  • Der Ort benötigt einen Dorfmittelpunkt. Diesen gilt es neu zu gestalten.
  • Die Barrierefreiheit sollte vorangetrieben werden. Dies betrifft nicht nur den Internetauftritt sondern auch die Bushaltestellen.
  • Freizeitangebote für Jugendliche sollten ausbaut werden, beispielsweise mit einem Bike- oder Skaterpark
  • Die Ökobilanz der Gemeinde sollte verbessert werden. 
    • Die einzelnen Lichtpunkte (Straßenbeleuchtung) sollten von der derzeitigen NHV-Technik auf die LED-Technik umgerüstet werden.
    • Potentielle Dachflächen der Gemeindegebäuden sollten mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Hierbei müsste auch die Statik des Daches der Sporthalle erneut geprüft werden.
  • Die Entscheidungsprozesse des Gemeinderates sollten transparenter sein. Außerdem sollten mehr Themen in den öffentlichen Sitzungen behandelt werden.
  • Die Sanierung des Schuldachs in Höpfingen wäre mittelfristig anzustreben.
  • Das senioren- und familienorientierte Handeln/Angebot der Gemeinde sollte ausgebaut werden. Das „Alte Rathaus“ am Plan könnte als Treffpunkt für Senioren genutzt werden, im Sinne eines „Seniorencafés“ oder auch für Eltern als „Elterncafé“.